• Wir ❤ Laufen seit über 30 Jahren
  • Kostenloser Versand und Rückversand1
  • 30 Tage Rückgaberecht
  • Service2: +49 (0) 2361 995 903 0
    • Kostenloser Versand und Rückversand1
    • 30 Tage Rückgaberecht

    Wählen Sie Ihr Land aus

    Damit Ihre Bestellung korrekt bearbeitet werden kann, ist es wichtig, dass Sie aus der nachfolgenden Liste das Land auswählen, in das Ihre Bestellung gesendet werden soll, bevor Sie mit dem Einkauf beginnen.
    To be able to correctly process your order, its important that you choose the country you want your order to be shipped to before starting your shopping.

    Gewählter Standort Österreich
    Gewählte Sprache Deutsch
    Startseite BekleidungLaufbekleidung
    Min. €
    Max. €
    Running Apparel

    Funktionelle Laufbekleidung für pures Laufvergnügen


    Im RUNNERS POINT Laufshop findest du das richtige Running-Outfit. Einfach die passende Laufbekleidung bestellen und loslaufen!


    Mehr lesen
    Damit du dich laufend wohlfühlst, solltest du auf der Laufstrecke funktionelle Laufbekleidung tragen. Funktionsfasern wie Polyamid, Polyester, Membranen aus Gore-tex®und Obermaterialien aus Microfasern schützen vor Wind und Regen und lassen dich angenehm schwitzen. Der RUNNERS POINT-Onlineshop führt atmungsaktive und attraktive Laufbekleidung von Top-Markenherstellern: adidas, Asics, Brooks, Gore, Moving Comfort, Nike, Odlo, Puma, Reebok und viele mehr. Unsere Eigenmarkenkollektion RP. ergänzt das umfangreiche Angebot um hochfunktionelle Bekleidung zu einem fairen Preis.

    Bei uns findest du Laufbekleidung von Kopf bis Fuß. Die äußere Laufschicht sollte aus Laufjacken, Laufwesten oder Longtights bestehen – im Winter dürfen Handschuhe und Mützen natürlich nicht fehlen. In der Schicht darunter solltest du Laufbekleidung tragen, die den Schweiß von der Haut nach außen transportiert: kurze Laufshirts oder Langarmshirts sind hier die richtige Wahl. Im Sommer sind Kurztights oder ¾-Tights angesagt.

    Gerade in der kälteren Jahreszeit kannst du auf Laufunterwäsche als unterste Schicht der Laufbekleidung nicht verzichten. Sportwäsche hält die Haut trockener und wärmer. Sport-BHs sind außerdem perfekte Laufpartner für Frauen. Laufsocken sorgen für das richtige Fußklima und schützen vor Blasenbildung. Noch relativ jung auf der „Laufstrecke“ ist die Kompressions-Laufbekleidung. Sie gibt einen Extra-Energieschub und sorgt zudem für eine schnellere Regeneration. Lasse dir unsere Laufbekleidung einfach und bequem direkt nach Hause schicken! Dort kannst du in Ruhe alles anprobieren. Sollten dir die Sachen nicht gefallen oder die falsche Größe haben, kannst du sie kostenlos an uns zurücksenden. Wir schicken dir dann gerne eine andere Größe oder ein anderes Design zu.

    Laufbekleidung von Kopf bis Fuß für pures Laufvergnügen gibt’s bei uns – viel Spaß beim Stöbern!

    Weniger lesen

    Laufbekleidung – nützliche Tipps zur Auswahl


    Klar: Laufen ist auch in weiten Baumwoll-T-Shirts möglich. Fast jeder hat seine Laufkarriere so begonnen. Doch das improvisierte Lauf-Outfit gerät schnell an seine Grenzen: Durch Schweiß oder Regen saugt sich ein einfaches Baumwoll-Shirt schnell voll und klebt am Körper.

    Spezielle Laufbekleidung bringt zahlreiche Vorteile – bei Funktion und Komfort:
    Moderne Hightech-Materialien leiten Schweiß vom Körper weg und trotzen Hitze oder Kälte, Wind und Regen. Zugleich sorgen die optimierten Schnitte für ein perfektes Tragegefühl in jeder Situation. Die passende Laufbekleidung steigert deine Performance und macht mehr Lust auf das Laufen.

    Doch was ist bei der Auswahl von Laufbekleidung zu beachten?
    Das Angebot bekannter Hersteller wie Nike, Asics, adidas und New Balance ist extrem vielfältig. Damit du nicht die Übersicht verlierst, gibt dir RUNNERS POINT hier wichtige Tipps zur systematischen Auswahl, zur richtigen Pflege und zu nützlichen Features.


    Mehr lesen
    Inhalt
    1. Welche Laufbekleidung bei welchen Temperaturen?
    2. Welche Laufbekleidung für Männer?
    3. Welche Laufbekleidung für Frauen?
    4. Funktionskleidung waschen und pflegen
    5. Vorteile und nützliche Features moderner Laufbekleidung
    6. Weiterführende Informationen



    1. Welche Laufbekleidung bei welchen Temperaturen?

    Milde Temperaturen um die 15 Grad, Windstille und moderater Sonnenschein: So sehen die idealen Laufbedingungen aus. Leider macht uns das Wetter oft einen Strich durch die Rechnung. Doch die richtige Kleidung sorgt selbst bei durchwachsenem Wetter für ein gutes Laufgefühl.



    Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Laufbekleidung immer wieder auftaucht: das Zwiebelprinzip. Folgt man diesem, so ist das Outfit schichtweise aus mehreren Kleidungsstücken zusammengestellt. Eine Kombination von bis zu drei Schichten ergibt die passende Bekleidung für jede Wetterlage. Die einzelnen Layer erfüllen unterschiedliche Funktionen:

    • Base-Layer: Die Basis-Schicht soll primär Schweiß vom Körper ableiten. Wird sie als einzige Schicht getragen, fungiert sie je nach Wetterlage zusätzlich als UV-Schutz oder als grundlegender Schutz vor Auskühlung. Typische Base-Layer: ein kurzärmliges Laufshirt oder ein Sport-Top – oder Funktionsunterwäsche, falls du darüber weitere Schichten trägst.

    • Mid-Layer: Diese Schicht der Laufbekleidung spendet vor allem Wärme und kann darüber hinaus einen begrenzten Schutz vor leichtem Regen und Wind bieten. Typische Mid-Layer: ein langärmliges Laufshirt – aus mitteldickem Funktionsgewebe für gemäßigte Temperaturen oder aus warmem Fleece für klirrende Kälte. Für zusätzliche, kuschelige Wärme sorgt eine Beimischung aus Merinowolle.

    • Shell-Layer: Diese äußere Bekleidungsschicht ist die technisch anspruchsvollste. Sie sorgt je nach Ausführung für einen unterschiedlich starken Schutz vor Wind, Regen, Schneefall und Kälte. Für Läufer ist das eine für den Laufsport optimierte Softshell- oder Hardshell-Jacke. Eine Softshell-Jacke besteht – nomen est omen – aus weichem und elastischem Gewebe. Dadurch passt sie sich dem Körper optimal an und macht jede Bewegung mit. Sie bietet einen mittleren bis guten Schutz vor Wind, Regen und Schneefall. Bei heftigem Starkregen muss eine Softshell-Jacke jedoch genau passen. In diesem Fall ist eine Hardshell-Jacke die bevorzugte Wahl. Wie der Name andeutet, verfügt sie über ein festes und robustes Außenmaterial, das extremer Witterung trotzt. Dazu gehört eine ebenso wetterfeste Kapuze. Tipp: Wird eine Jacke nicht explizit als Softshell- oder Hardshell-Jacke bezeichnet, kann die Beschreibung einen Hinweis geben: Softshell-Jacken sind üblicherweise „wasserabweisend“, Hardshell-Jacken „wasserdicht“.



    Bei den Hosen ist die Sache deutlich einfacher: Hier beschränkt sich die Auswahl auf Länge und Schnittform – Layering spielt keine Rolle. Für eiskaltes Winterwetter und empfindliche Naturen sind spezielle Thermo-Lauftights empfehlenswert.



    Eng oder locker? – Die richtige Passform zählt: Laufbekleidung sitzt am besten körpernah. Das sieht besser aus, bietet optimalen Tragekomfort und vermindert das Risiko des Wundreibens durch hin und her rutschenden Stoff. Besonders wichtig ist das bei einer Base-Layer. Da moderne Lauf-T-Shirts oder Tank-Tops einen Stretch-Anteil besitzen, bieten sie auch bei knappem Sitz volle Bewegungsfreiheit. Und bei Kompressionskleidung ist die enge Passform für eine effektive Funktion unverzichtbar. Mid-Layer und Shell-Layer sitzen je nach Modell und persönlichem Geschmack entspannter, aber nicht flatterig weit.

    Komplett wird die Ausrüstung durch passende Laufsocken und bei Bedarf Kopfbedeckung, Handschuhe und einen (Lauf-)Schal. Selbstverständlich findest du diese Accessoires und weiteres Zubehör zur Laufbekleidung auch im Online-Shop von RUNNERS POINT. Wahrscheinlich hast du schon erste Ideen, wie du Kleidungsstücke anhand dieses Schemas zusammenstellen kannst. Entscheidend für die richtige Kombination sind Temperatur und Witterung.
    Hier nun einige Beispiele, welche Laufbekleidung für welches Wetter geeignet ist:

    Frühjahr – mild und bedeckt
    • langärmliges Laufshirt (Base-Layer)
    • kurze Laufhose
    • Laufsocken


    Sommer – heiß und sonnig
    • Singlet / Sport-Top (Base-Layer)
    • kurze Laufhose
    • Laufsocken
    • Laufcap


    Herbst – kühl und Starkregen
    • langärmliges Laufshirt (Base-Layer)
    • wasserdichte Hardshell-Jacke (Shell-Layer)
    • 3/4 Lauftight
    • Laufsocken


    Winter – eiskalt und klar
    • körpernahes Funktionsshirt (Base-Layer)
    • langärmliges Fleece-Laufshirt (Mid-Layer)
    • wärmende Softshell-Jacke (Shell-Layer)
    • Thermo-Lauftight
    • Winter-Laufsocken
    • Mütze
    • Schal
    • Handschuhe


    Du merkst: Die Mid- und Shell-Layer sind keine Pflicht – bei Bedarf kannst du sie weglassen. Mit diesem systematischen Ansatz ist die Auswahl der richtigen Einzelteile nicht mehr schwer. Nimm unsere Beispiele als Inspiration und behalte das Zwiebelprinzip stets im Hinterkopf. So gerüstet kannst du online entspannt nach Laufbekleidung shoppen. In unserem RUNNERS POINT Online-Shop findest du eine detaillierte Beschreibung zu jedem Produkt. In unserem Blog erhältst du darüber hinaus weitere Informationen für die Auswahl der richtigen Laufbekleidung für den Winter.

    Du merkst: Die Mid- und Shell-Layer sind keine Pflicht – bei Bedarf kannst du sie weglassen. Mit diesem systematischen Ansatz ist die Auswahl der richtigen Einzelteile nicht mehr schwer. Nimm unsere Beispiele als Inspiration und behalte das Zwiebelprinzip stets im Hinterkopf. So gerüstet kannst du online entspannt nach Laufbekleidung shoppen. In unserem RUNNERS POINT Online-Shop findest du eine detaillierte Beschreibung zu jedem Produkt. In unserem Blog erhältst du darüber hinaus weitere Informationen für die Auswahl der richtigen Laufbekleidung für Herbst und Winter.


    2. Welche Laufbekleidung für Männer?

    T-Shirt oder Singlet, Shorts oder Tight? Wir betrachten die funktionalen Vorteile unterschiedlicher Varianten der wichtigsten Kleidungsstücke und geben dir Tipps für deine Auswahl der richtigen Laufbekleidung für Herren.



    Was ist männlicher: Shorts oder Tight?
    Ohne eine kurze Funktions-Laufhose geht nichts. Bei strahlendem Sonnenschein brauchst du vielleicht kein Shirt, aber eine Laufhose muss aus naheliegenden Gründen sein. Der ewige Klassiker für Männer sind lockere Shorts – knielang oder kürzer. Die dynamische Alternative sind kurze Tights. Sie sehen stromlinienförmig aus und sind es auch – deshalb gehören sie zur Standardausrüstung von Sprintern. Obwohl die traditionellen Shorts wegen ihres entspannten Looks beliebter sind, gibt es ein funktionales Argument für Kurztights: Sie verhindern zuverlässig das Wundlaufen auf langen Strecken. Tights sind außerdem mit leistungssteigerndem Kompressions-Effekt erhältlich.

    T-Shirt, Singlet & Co.
    Das T-Shirt aus Funktionsmaterial ist das Lieblingsoberteil der meisten männlichen Läufer. Du wirkst damit angezogener als mit einem Singlet und fällst nicht auf, falls du dich beim Laufen überschätzt und für den Rückweg den Bus nimmst. Das Singlet gehört zur Laufbekleidung jedes Marathonprofis. Das kleine Stückchen Stoff bietet dir bei höheren Temperaturen einen Vorteil: Die größere freiliegende Hautoberfläche sorgt für eine deutlich stärkere Kühlung. Kompressions-Shirts wirken stützend auf die Muskulatur des Oberkörpers und sorgen für eine bessere Haltung. Nebenbei verhindert der eng anliegende Stoff zuverlässig das Wundreiben bei langen Läufen.

    Im Zweifel dünner – das Longsleeve
    Weniger ist mehr – und dünner ist besser: Universell einsetzbar ist ein langärmliges Laufshirt aus mitteldickem Gewebe, das dezent wärmt. Du kannst es einzeln tragen, wenn es für ein T-Shirt oder ein Singlet zu frisch ist. Und unter einer Laufjacke spendet es zusammen mit der eingeschlossenen Luft auch bei kühlem Herbstwetter ausreichend Wärme. Ein richtig warmes Longsleeve ist erst bei kaltem Winterwetter notwendig – hier bietet sich eine Variante aus Fleece-Material an. Eine Beimischung aus Merinowolle sorgt für einen verstärkten Wohlfühleffekt bei klirrender Kälte.


    3. Welche Laufbekleidung für Frauen?

    Von der kurzen Laufhose bis zum modernen Lauf-BH: Als sportbegeisterte Frau findest du hier interessante Informationen und Tipps zur Auswahl der richtigen Laufbekleidung für Damen.



    Shorts und Tights von kurz bis lang
    Genau wie Männer haben Frauen bei der Auswahl einer kurzen Funktions-Laufhose die Qual der Wahl: Tight oder Shorts? Shorts wirken relaxt und bieten bei Sommerhitze ein angenehmes Tragegefühl. Tights sind stromlinienförmig und körperbetont – und haben bei Frauen die herkömmlichen Shorts als Laufhose Nummer 1 abgelöst. Doch neben der Optik spielen auch funktionale Argumente eine Rolle: Tights reduzieren das Risiko des Wundlaufens auf langen Strecken und sind auf Wunsch mit Kompressions-Effekt erhältlich. Und bei kaltem Wetter geht nichts über lange Tights – bei klirrender Kälte darf es auch eine spezielle Thermo-Lauftight sein.

    Sport-BH plus Top oder solo?
    Laufen im Sport-BH ohne zusätzliches Top darüber? Möglich wird das durch Sport-BHs in Form eines modischen Sport-Tops. Es handelt sich im Prinzip um bauchfreie Oberteile mit integrierter Stützfunktion. So ein Sport-Top ist vielseitig, weil du es bei schönem Wetter solo tragen kannst. Kleiner Wermutstropfen: Für Frauen mit größerer Oberweite ab Körbchengröße B ist ein klassischer Sport-BH oft besser geeignet, da er stärkeren Halt bietet. Zusätzliche Tank-Tops oder Shirts sind übrigens auch für Trägerinnen von Sport-Tops sinnvoll – als weitere Bekleidungsschicht bei kühlerem Wetter.

    Das Longsleeve – wie warm ist warm genug?
    Dein Freund oder ein Kollege reißt mitten im Winter das Fenster sperrangelweit auf und du frierst sofort? Auch wenn du eventuell von Haus aus kälteempfindlicher bist: Beim Laufen wird dir schnell warm. Ähnlich wie die Herren der Schöpfung solltest du dich für das Training nicht zu dick anziehen. Ein mitteldickes, nicht übermäßig warmes Langarmshirt ist als Mid-Layer universell einsetzbar. Bei frostigen Temperaturen kannst du auf ein Longsleeve aus Fleece zurückgreifen. Für zusätzliche Wärme und Wohlbefinden sorgt ein Anteil aus Merinowolle.


    4. Funktionskleidung waschen und pflegen



    • Feinwaschmittel verwenden (oder Waschmittel für Wolle). Vollwaschmittel enthält Bleichmittel und optische Aufheller. Diese greifen die Farben und Fasern an. Verwende stattdessen flüssiges Feinwaschmittel. Das ist schonend und lässt keine lästigen Pulverreste auf der Kleidung zurück. Achtung: Kleidungsstücke mit Wolle wäscht du am besten mit einem Waschmittel für Schurwolle, da normales Feinwaschmittel aufgrund der enthaltenen proteinlösenden Enzyme die Wollfasern schädigt.

    • Keinen Weichspüler benutzen. Die schweißableitende Wirkung von Funktionsfasern geht durch das Waschen mit Weichspüler verloren, da dieser die Fasern verklebt. Im günstigsten Fall ist dieser Effekt zwar nicht dauerhaft, es dauert jedoch mehrere Wäschen, um die Weichspüler-Rückstände zu entfernen.

    • Bei niedrigen Temperaturen waschen. Funktionskleidung nimmt das Waschen bei hohen Temperaturen übel. 30 Grad im Fein- oder Schonwaschgang sind ideal für die meisten Kleidungsstücke. Eine höhere Temperatur ist möglich, sofern sie das Pflege-Etikett erlaubt. Übrigens: Hartnäckiger Geruch lässt sich bei niedrigen Temperaturen mit einem Hygiene-Spüler für Sportkleidung beseitigen.

    • Nicht in den Wäschetrockner. Am schonendsten trocknet Funktionskleidung auf dem Wäscheständer. Sofern du sie in den Wäschetrockner geben willst, konsultiere das Pflegeetikett – und wähle eine niedrige Trockentemperatur. Eine Ausnahme sind Kleidungsstücke mit hitzeaktivierter Imprägnierung.

    • Imprägnierung bei Bedarf auffrischen. Je nach Art der Imprägnierung der Shell-Layer kann diese nach mehrmaligem Waschen oder längerem Tragen nachlassen. Bei Jacken mit einer DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent) lässt sich die Schutzwirkung durch Hitze neu aktivieren. Das geschieht im Wäschetrockner. Folge dafür den Anweisungen des Herstellers!


    Und ein praktischer Tipp zum Schluss:
    Das Waschen der Funktionskleidung in der Waschmaschine und mit Waschmittel ist nicht nach jedem Lauf notwendig. Denn Schweiß ist wasserlöslich. Sind die Laufklamotten nicht verschmutzt, sondern lediglich mäßig vollgeschwitzt? Gib sie sofort nach dem Lauf in ein Waschbecken mit maximal lauwarmem Wasser. Falls du den Schweiß sofort wegspülst, entsteht normalerweise kein unangenehmer Geruch. Dadurch lassen sich locker ein, zwei oder gar drei reguläre Wäschen überspringen. Ideal, wenn es schnell gehen muss oder du keine Lust auf Wäschewaschen hast – beispielsweise im Urlaub. Zudem schonst du die Umwelt und deinen Geldbeutel.


    5. Vorteile und nützliche Features moderner Laufbekleidung

    Reflektoren, UV-Schutz, Kompression – wir helfen dir, bei der Fülle der angebotenen Features die Übersicht zu bewahren. Mach mit uns einen kleinen Exkurs zu nützlichen und wichtigen Details.

    • UV-Schutz: Unter der Kleidung kriegst du nie einen Sonnenbrand – richtig? Leider nein: Ein herkömmliches weißes T-Shirt aus Baumwolle hat einen Lichtschutzfaktor von 10. Das ist weniger als die heute meistverwendeten Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktoren von 20-30. Aus diesem Grund rüsten die Hersteller vermehrt Laufbekleidung – insbesondere Laufshirts – mit einem speziellen UV-Schutz aus. Dessen Stärke bemisst sich durch den UPF – den Ultraviolet Protection Factor. Dieser ist mit dem Lichtschutzfaktor von Sonnenschutzmitteln vergleichbar. Meist liegt der UPF von Funktionskleidung mit UV-Ausrüstung bei 50 – das garantiert zuverlässigen Schutz bei stärkster Sonneneinstrahlung während langer Läufe.

    • Reflektoren: Ein wichtiges Sicherheitsfeature, falls du bei Dämmerung oder Dunkelheit läufst. Deshalb trägt die überwiegende Zahl der heute angebotenen Kleidungsstücke für Läufer Reflektoren. Je nach Verwendungszweck fallen diese unterschiedlich üppig aus. So sind sommerliche Laufshirts oder Shorts üblicherweise mit kleinen Reflektoren – beispielsweise als Logo und schmale Leuchtstreifen an den Seiten – ausgerüstet. Am anderen Ende des Spektrums findest du Laufjacken für den Winter, die mehrere große Reflektorflächen aufweisen.

    • Kompression: Kompressionskleidung optimiert die Blutversorgung der Muskulatur, gibt ihr während des Laufs Halt und kann die Körperhaltung verbessern. Das resultiert im Idealfall in höherer Leistung und schnellerer Regeneration. Je nach Kleidungsstück wirken sich die Effekte unterschiedlich aus: Eine Kompressions-Tight und Kompressions-Strümpfe verbessern vor allem die Durchblutung der Beinmuskulatur, während ein Kompressions-Shirt die aufrechte Position des Oberkörpers unterstützt. Nicht zu unterschätzen ist der Wohlfühlfaktor – durch die Verringerung von Muskelvibrationen während des Laufens sorgt Laufbekleidung mit Kompressions-Effekt für ein verbessertes Körpergefühl. Du findest weiterführende Informationen zu Kompressionskleidung in unserem RUNNERS POINT-Blog.



    • Regenschutz: Laufjacken sind in wasserabweisenden und wasserdichten Varianten verfügbar. Die Höhe der sogenannten Wassersäule gibt an, welchem Wasserdruck das Gewebe standhält. Nach der Europanorm EN 343:2003 gilt Kleidung mit einer Wassersäule von 1.300 Millimetern als „wasserdicht (Klasse 3)“. Explizit als wasserdicht angebotene Laufjacken übertreffen diese Vorgabe meist deutlich. Die Hersteller tragen damit dem Umstand Rechnung, dass bei sportlicher Aktivität Regen und Feuchtigkeit mit einem höheren Druck auf die Oberfläche wirken. So bietet eine wasserdichte Hardshell-Laufjacke typischerweise eine Wassersäule von 10.000 Millimetern oder mehr. Wasserabweisende Softshell-Jacken sind nicht absolut wasserdicht, bieten jedoch bei leichtem bis mittlerem Regen einen ausreichenden Schutz.

    • 1/2-Zip: Das langärmlige Laufshirt mit Reißverschluss am Hals ist ein beliebter Klassiker. Aus gutem Grund: Der Zipper sieht lässig aus und hat eine nützliche Funktion. Mit ihm kannst du in Windeseile die Temperatur regulieren – beispielsweise falls die Sonne unerwartet zum Vorschein kommt. Einfach Reißverschluss auf und die kühlende Luft genießen.

    • Verlängerte Rückenpartie: Hältst du ein typisches Laufshirt und ein normales T-Shirt nebeneinander, fällt es sofort auf: Das Laufshirt ist hinten länger. Und das Gleiche gilt für Laufjacken. Der Grund dafür liegt im menschlichen Bewegungsablauf. Beim Laufen rutscht der Rückenteil durch die Bewegungen von Schultern und Oberkörper nach oben. Ein Shirt mit regulärer Länge gibt in diesem Fall den unteren Rücken frei. Das sieht nicht gut aus und ist bei kühlem Wetter richtig unangenehm. Der spezielle Schnitt von Lauf-Oberteilen beugt diesem Problem vor.

    • Mesh: Zwar leitet bereits normales Funktionsgewebe Schweiß gut vom Körper ab, aber Mesh toppt das noch. Deshalb finden Mesh-Einsätze überall dort ihren Platz, wo maximale Schweißdurchlässigkeit im Vordergrund steht: unter den Achseln, am Rücken oder im Futter atmungsaktiver Jacken. Und für extrem heißes Wetter gibt es Singlets und Tops komplett aus Mesh.


    6. Weiterführende Informationen zu den folgenden Themen findest Du am Ende dieser Seite:

    Hast du jetzt richtig Lust auf das Laufen bekommen und fandest unsere Tipps zur Laufbekleidung hilfreich? Wir haben dir eine Reihe von weiterführenden Informationen zusammengestellt, mit denen du das Optimale aus deinem Training herausholst.

    Lauftraining im Urlaub – Locations und Tipps
    Lerne die besten internationalen Lauforte kennen und hole dir nützliche Tipps für einen Lauf am Meer und in den Bergen. Und für Ambitionierte gibt es eine Übersicht über die extremsten Laufstrecken der Welt.

    Tipps zum Lauftraining für Frauen
    Von der Kleidung über Sicherheit bis zu gesundheitlichen Aspekten findest du hier Tipps speziell für das weibliche Geschlecht. Dazu gibt es eine Liste mit den wichtigsten Lauf-Events für Frauen.

    Laufen im Dunkeln – Motivation und Sicherheit
    Für ehrgeizige Amateure ist das Training im Herbst und Winter unverzichtbar. Die früh einsetzende Dunkelheit erfordert eine besondere Sorgfalt bei der Vorbereitung. Hier findest du Hinweise zur richtigen Ausrüstung und wie du eine Nacht-Laufstrecke planst.

    Weniger lesen

    MEHR LADEN

    Lauftraining im Urlaub – Locations & Tipps


    Moderates Lauftraining trägt im Urlaub effektiv zur Erholung und Regeneration bei. Und Sport im Urlaub erleichtert den Wiedereinstieg in das Training zu Hause. Nicht zuletzt ist Laufen eine schöne Art, den Urlaub aktiv zu gestalten.

    Unternimm mit uns eine Rundreise zu den schönsten Lauforten der Welt. Erfahre außerdem, was du beim Laufen am Strand und in den Bergen beachten solltest. Und für besonders Hartgesottene stellen wir die extremsten Laufstrecken der Welt vor. Du weißt bereits, was du brauchst? Hier geht es direkt zur aktuellen Laufbekleidung für Damen und Herren.


    Mehr lesen

    Vom Big Apple bis Bordeaux – die schönsten Lauforte der Welt

    Laufen mit Aussicht oder an ungewöhnlichen Orten: Hier findest du Anregungen für deinen nächsten Laufurlaub. Viele der Strecken eignen sich auch für Nordic Walking.

    1. Kapstadt – Chapman's Peak Drive Die neun Kilometer lange Küstenstraße ist Teil des Two Oceans Marathons – und bekannt für die spektakuläre Sicht auf die Atlantikküste und eine beliebte Werbefilm-Location.

    2. Miami Beach – Miami Beach Boardwalk Der sechs Kilometer lange Miami Beach Boardwalk verläuft parallel zum berühmten Ocean Drive direkt entlang der Atlantikküste und ist ein Hotspot für Skater und Läufer.

    3. Sylt – Nordseestrand Für eingeschworene Strandlauf-Fans bietet die Nordseeinsel ideale Bedingungen mit insgesamt 40 Kilometern Sandstrand und angenehmem, gemäßigtem Nordsee-Klima.

    4. New York City – Central Park Jenseits der legendären Marathonstrecke wartet der Big Apple mit einem weiteren Highlight für Läufer auf – dem berühmten Stadtpark mit Skyscraper-Panorama.


    5. Läufer im Central Park New York

    6. London – Thames Path National Trail Der Themsepfad führt insgesamt 296 Kilometer entlang des Flusses von der Quelle bis zum Sperrwerk im Südosten Londons. Ein Highlight für Läufer und Wanderer.

    7. Los Angeles – Griffith Park Der Park in den Santa Monica Mountains verfügt über ein 85 Kilometer langes Wegenetz. Vom Observatorium im Park lässt sich die gesamte Stadt samt Skyline überblicken.

    8. Saronische Inseln – Hydra Die malerische Insel Hydra liegt 69 Kilometer entfernt von Athen und ist für den Autoverkehr komplett gesperrt. Ein kleines Paradies für Läufer und Trailrunne.

    9. Paris – Seine-Ufer Paris ist berüchtigt wegen des starken Verkehrs. Am Sonntag jedoch sind die Tunnel und Straßen entlang der Seine für Autos gesperrt – ideale Bedingungen für Läufer.

    10. München – Englischer Garten 78 Kilometer autofreies Wegenetz mitten in der Stadt: Der Englische Garten erstreckt sich vom Haus der Kunst in der Innenstadt bis weit in den Münchner Norden.

    11. Pauillac – Marathon du Médoc Spaß-Marathon durch das französische Weinanbaugebiet: An den Versorgungsständen gibt es neben Verpflegung auch ausgiebige Weinverkostungen. Jährlich im September.


    Soweit unsere Rundreise zu den schönsten Lauforten der Welt. Weitere Tipps für das Jogging im Urlaub findest du in unserem Blog.


    Laufen am Strand – nicht zu unterschätzen

    Laufen am Strand

    Der menschliche Bewegungsapparat ist auf das Barfußlaufen ausgelegt. Aber Achtung! Läufst du unvorbereitet längere Strecken barfuß über Sand, überlastest du deine Muskeln, Bänder und Sehnen. Steigere dein Pensum langsam – 10 Minuten sind zu Anfang genug. Für längeres Joggen am Strand sind Laufschuhe empfehlenswert. Im RUNNERS POINT Online-Shop findest du eine entsprechende Auswahl für Herren und Damen. Trotzdem: Nicht gleich übertreiben! Eine Alternative zum Laufen mit ungeschützten Füßen bieten Barfußschuhe/Minimalschuhe oder Natural-Running-Schuhe. Ein wichtiger Vertreter letzterer Gattung sind die Nike-Free-Modelle.


    Laufen in den Bergen – Tipps und Ausrüstung

    Läuferin auf einem Bergpfad

    Unvergleichlich: Laufen vor Gebirgspanorama. Beachte unsere Tipps zu Lauftechnik und Ausrüstung, damit dein Berglauf zum Vergnügen wird.

    • Steile Abschnitte schräg überwinden: In Schlangenlinien ist die Strecke länger, aber durch die geringere Steigung sparst du Kraft.

    • Bergabpassagen nicht unterschätzen: Bergab ist die Belastung für den Bewegungsapparat größer als bergauf – und die Sturzgefahr ist erhöht.

    • Schuhe sorgfältig schnüren: Beim Laufen am Berg rutscht der Fuß stärker im Schuh. Bei lockerer Schnürung drohen Blasen.

    • Kleinere Schritte – weniger Kraft: Je steiler es wird, desto kleiner die Schritte. Das ist kraftsparend und vermeidet eine Überlastung.

    • Richtige Ausrüstung: Straßenlaufschuhe haben eine geringe Profiltiefe und eine weiche Laufsohle, die größeren scharfkantigen Steinen und Geröll nicht dauerhaft widersteht. Empfehlenswert sind spezielle Trailrunningschuhe mit bergtauglichem Profil. Eine Auswahl geeigneter Trailschuhe für Herren und Damen gibt es in unserem Online-Shop.


    Beachte darüber hinaus die üblichen Regeln zu Sicherheit und richtigem Verhalten im Gebirge. Das gilt vor allem, falls du außerhalb eines Wettbewerbs läufst und dich weiter von der nächsten Unterkunft entfernst.


    Laufen in den Bergen – Tipps und Ausrüstung

    Du suchst die ultimative Herausforderung? Bitte sehr! Zum Abschluss präsentieren wir dir einen Überblick über die extremsten Laufwettbewerbe der Welt.

    • Marathon des Sables
      Der Marathon des Sables führt die Teilnehmer mitten durch die Gluthitze der Sahara – über eine Strecke mit 5 Etappen und insgesamt 220 Kilometern Länge.

    • The Antarctic 100k
      Immerhin: Dieser 100 Kilometer lange Ultramarathon durch die Eiswüste findet im antarktischen Sommer statt. Das bedeutet durchschnittlich -20 Grad Celsius.

    • Self-Transcendence 3100 Mile Race
      Der längste und kurioseste Lauf der Welt. Die Distanz von 4989 Kilometern wird auf einer kleinen Rundstrecke absolviert – um einen Häuserblock in New York. Zeitlimit: 52 Tage.

    • The Barkley Marathons
      Der Trail Run über 100 Meilen im US-Bundesstaat Tennessee ist der Ultralauf mit dem größten zu überwindenden Höhenunterschied: 16.500 Meter! Nur jeder Zweite kommt ins Ziel.

    • Jungle Marathon
      Beim 260 Kilometer langen Lauf durch den brasilianischen Dschungel erwarten die Teilnehmer gefährliche und giftige Tiere – vom hungrigen Jaguar bis zur Giftschlange.


    Weniger lesen

    Tipps zum Lauftraining für Frauen



    Läuferin bei Sonnenuntergang

    Laufen hat sich bei Frauen zu einem populären Trendsport entwickelt. Wir geben dir Tipps zu Sicherheit, gesundheitlichen Aspekten und der Wahl eines passenden Sport-BHs. Zudem stellen wir die wichtigsten Frauenläufe in Deutschland vor.


    Mehr lesen
    Der Sport-BH – ein Muss für jede Läuferin

    Läuferin in Sport-BH bei Sonnenaufgang

    Auch eine kleine Brust mit Körbchengröße A ist während eines Laufs signifikanten, bei jedem Schritt wiederkehrenden Belastungen ausgesetzt. Ohne einen passenden Sport-BH drohen im Laufe der Zeit Schäden an Bindegewebe und Bändern, die den Busen stützen und in Form halten.

    • Ein klassischer Sport-BH bietet den besten Halt und ist ideal für Läuferinnen mit einer größeren Brust ab Körbchengröße B. Sport-BHs gibt es für verschiedene Beanspruchungsstufen – für Läuferinnen sind sogenannte High-Impact-Modelle geeignet. Praktisch: ein Sport-BH mit leicht erreichbarem Reißverschluss auf der Vorderseite.

    • Der Vorteil eines Sport-BHs in Form eines Sport-Tops ist seine Vielseitigkeit – so ein Modell kannst du bei warmem Wetter solo tragen. Die meisten Sport-Tops bieten eine geringere Stützfunktion als ein klassischer Sport-BH. Sie eignen sich vor allem für Läuferinnen mit einer kleineren Brust – bis ungefähr 75A.

    • Ein eng anliegendes Singlet mit integriertem Bustier ist wie ein Sport-Top für Läuferinnen mit kleinerer Körbchengröße geeignet und ebenso vielseitig


    Entscheidend für eine korrekte Funktion ist die richtige Größe. Wir raten dir, vor dem Kauf Maß zu nehmen:

    1. Ermittle deine Unterbrustweite, indem du das Maßband direkt unter der Brust anlegst. Runde bei Bedarf auf die nächste durch fünf teilbare Zahl auf oder ab. Die so ermittelte Zahl ist deine BH-Größe.

    2. Ermittle deinen gesamten Brustumfang an der weitesten Stelle der Brust.

    3. Die Differenz zwischen der nicht gerundeten Unterbrustweite und dem gesamten Brustumfang ergibt deine Körbchengröße. Dabei gilt: 12-14 cm = A; 14-16 cm = B; 16-18 cm = C; 18-20 cm = D
    Beispiel:
    Der Unterbrustumfang ist 82 cm und der gesamte Brustumfang 97 cm. Die Differenz ist 15 cm – das ergibt einen B-Cup. Der abgerundete Unterbrustumfang ist 80 cm. Ergebnis: BH-Größe 80B.

    Neben dem Größenetikett ist das persönliche Gefühl entscheidend: Der Sport-BH muss ausreichend Halt geben und komfortabel sitzen.

    Von Trillerpfeife bis Pfefferspray – Sicherheit beim Joggen

    Mulmiges Gefühl beim Lauf in einem einsamen Park? Security-Zubehör erhöht das persönliche Sicherheitsgefühl und dient im Ernstfall zur Verteidigung.

    • Eine Trillerpfeife oder ein elektronischer Schrillalarm machen Passanten auf das Geschehen aufmerksam und vertreiben einen aufmerksamkeitsscheuen Angreifer.

    • CS-Gas in der Sprühdose eignet sich zur Selbstverteidigung in einsamen Gegenden, falls keine Passanten in der Nähe sind.

    • Pfeffer- oder Tierabwehrsprays darfst du laut Gesetz nicht gegen Menschen einsetzen, sie sind jedoch im Extremfall wirksam gegen bissige Hunde.


    Unverzichtbar, um Hilfe zu rufen: ein Handy oder Smartphone. Auf einsamen Strecken im Winter ist es ein Muss – kannst du aufgrund einer Verletzung nicht weiterlaufen, droht eine gefährliche Unterkühlung. Weitere Tipps für mehr Sicherheit beim Laufen findest du in unserem Blog.


    Darum laufen Frauen anders als Männer

    Junge Frau beim Laufen in der Stadt

    Frauen laufen im Durchschnitt langsamer, sind aber ausdauernder und teilen ihre Kräfte besser ein. Die Gründe liegen in Anatomie und Psychologie: Frauen haben eine geringere Körpergröße, einen höheren Körperfettanteil und ihre Muskeln verfügen über weniger Schnellkraft. Auf der Plusseite stehen eine geringere Neigung zur Selbstüberschätzung und ein effizienterer Fettstoffwechsel, der ihnen auf langen Strecken zugutekommt. Doch die Unterschiede reichen noch darüber hinaus.

    • Die maximale Herzfrequenz von Frauen ist im Schnitt zehn Schläge höher als bei Männern – wichtig beim Training mit Pulsuhr. Als Faustformel für Frauen gilt: 226 – Lebensalter = HFmax. Diese Formel nach Winfried Spanaus ist allerdings nur ein Anhaltspunkt – für ambitionierte Läuferinnen ist ein sportmedizinischer Leistungstest empfehlenswert.

    • Die Muskeln sind bei Frauen weniger ausgeprägt als bei Männern. Deshalb ist ergänzendes Krafttraining für Läuferinnen sinnvoll. Du hast Angst, zu viele Muskeln aufzubauen? Diese Sorge ist unbegründet: Sichtbarer Muskelaufbau kommt bei Frauen nicht über Nacht und bedarf einer hohen Trainingsintensität.

    • Während der Menstruation kann Eisenmangel entstehen oder sich ein bestehender Eiweißmangel verschärfen. Fleischarme oder fleischlose Ernährung erhöht dieses Risiko. Symptome für einen Eisenmangel sind Leistungsabfall und Müdigkeit. Abhilfe bieten eine Ernährungsumstellung oder Eisenpräparate.

    • Bei einem niedrigen Östrogenspiegel – der sich beispielsweise durch Ausbleiben der Periode äußert – droht trotz sportlicher Betätigung ein Abbau von Knochenmasse. Die Anfälligkeit für Verletzungen wie einen Ermüdungsbruch steigt. Vorbeugend wirkt eine ausreichend hohe Aufnahme von Kalzium durch die Nahrung.



    Lust auf einen Frauenlauf? Frauen-Laufevents in Deutschland

    Die Women's Run-Serie ist die bekannteste Reihe von Laufevents speziell für Frauen. Die Distanzen betragen 5 oder 8 Kilometer. Die größten Events der Serie sind der Women's Run Berlin und der Women's Run Köln. Alle Austragungsorte auf einen Blick:

    • Stuttgart
    • Hamburg
    • Berlin
    • Köln
    • Frankfurt
    • München


    Der Deutsche Post Ladies Run ist die zweite große Laufserie für Frauen. Genau wie beim Women's Run geht es hier um kurze Strecken von 5 und 10 Kilometern. Der Ladies Run deckt mit Ausnahme von Köln Städte ab, in denen kein Women's Run stattfindet:

    • Bremen
    • Köln
    • Dortmund
    • Lübeck
    • Essen
    • Leipzig
    • Wiesbaden
    • Nürnberg


    Weniger lesen

    Laufen im Dunkeln – Motivation und Sicherheit


    Läuferin bei Dunkelheit in der Stadt

    Hat dich der Lauf-Virus richtig gepackt, willst du bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit laufen. Falls dir bisher die Motivation zum Laufen im Herbst und Winter aufgrund des späten Sonnenaufgangs und der frühen Dämmerung fehlt, denk daran: Kontinuität führt zu optimalen Ergebnissen. Wenn du während der kalten Jahreszeit weiterläufst, bist du im Frühjahr in Topform – und musst dich nicht erneut hocharbeiten! Wir geben dir Hinweise zur richtigen Ausrüstung und zeigen, wie du eine nachttaugliche Strecke planst – für angenehmes Joggen im Dunkeln. Unsere Tipps helfen dir dabei, dich zum Joggen am Morgen oder Abend zu motivieren. Auch in der kalten Jahreszeit.


    Mehr lesen
    Licht und Wärme – das solltest du beim Joggen im Winter beachten

    Für optimale Sicherheit beim Laufen in Dunkelheit und bei Dämmerung gilt: Sehen und gesehen werden.

    Sehen:
    Eine aktive Beleuchtung ist unverzichtbar, falls du in einer stockdunklen Umgebung ohne Straßenlaternen läufst – beispielsweise in einem Park oder im Wald. Das Mittel der Wahl ist eine Stirnlampe mit LED-Technik, da sie in Blickrichtung leuchtet. Entscheidend für die Ausleuchtung ist die Leuchtstärke der verbauten LEDs. Die bekannten Hersteller geben üblicherweise neben der Leistung in Watt die Sichtweite in Metern an. Kleinere Leuchten für den Oberarm eignen sich im Gegensatz zu einer Kopflampe nicht zur Ausleuchtung der Strecke, verbessern aber deine Sichtbarkeit für andere.

    Gesehen werden:
    Für passive Sichtbarkeit sorgen in erster Linie Reflektoren an der Kleidung. Sie gehören heute zum Standard – doch je nach Kleidungsstück fallen sie unterschiedlich groß aus: Shorts haben meist dezente Reflektoren, während wetterfeste Jacken teilweise über großzügig dimensionierte Reflektor-Elemente verfügen. Erscheinen dir die Reflektoren an deiner Kleidung nicht ausreichend, kannst du zusätzliche Accessoires nutzen: beispielsweise reflektierende Armbänder oder – unübertroffen in Sachen Sichtbarkeit – eine reflektierende Laufweste.

    Trailrunner bei NAcht am Berg

    Daneben benötigst du für das Joggen im Winter geeignete Laufbekleidung. Das optimale Lauf-Outfit ist nach dem sogenannten Zwiebelprinzip aus bis zu drei Schichten aufgebaut: Eine Base-Layer leitet Schweiß vom Körper weg, die Mid-Layer sorgt für Wärme. Eine Softshell- oder Hardshell-Jacke darüber schützt dich vor kalter und feuchter Witterung.


    Nachts laufen mit Plan – die richtige Strecke

    Läufer auf einer verschneiten Strasse

    Auch mit bester Beleuchtung ist die Sicht im Dunkeln nicht so gut wie bei Tag. Das heißt: Ebenso wie beim Autofahren ist erhöhte Vorsicht angebracht. Das gilt auch für die Auswahl einer geeigneten Strecke.

    • Auf der sicheren Seite bist du, wenn du nachts bekannte Strecken läufst. In diesem Fall kennst du die Beschaffenheit des Untergrunds und kritische Passagen – seien es Hindernisse oder eine gefährliche Kreuzung. Zudem besteht bei einer bekannten Strecke eine geringe Gefahr, dass du dich versehentlich verläufst. Bei unbekannten Strecken gilt: Informiere dich im Vorfeld mit Google Maps, wie das Gelände aussieht – und präge dir die Strecke gut ein.

    • Wegen der schlechteren Sicht solltest du befestigte Wege und Straßen oder ebene Kieswege buckeligen Waldwegen oder ähnlich schwierigem Gelände vorziehen. Über eine Baumwurzel zu stolpern ist im Hellen unangenehm genug, im Dunkeln und bei Kälte wird daraus schnell eine kritische Situation.

    • Auch die beste Stirnlampe zum Joggen ersetzt keine Straßenlaternen. Sei dir deiner eingeschränkten Sicht bewusst und passe deine Geschwindigkeit an. Für Tempoläufe sind eine gut ausgeleuchtete Umgebung und ein glatter Untergrund ratsam. Bedenke, dass bei starker Anstrengung deine Konzentration nachlässt.

    • Ebenso wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist Glatteis auch für Läufer eine Gefahr. Das gilt vor allem für lokal begrenztes Glatteis – beispielsweise auf Brücken. Sobald sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt nähern, solltest du hier besonders vorsichtig sein.



    Ein Notfall-Kit für Läufe im Dunkeln und bei Kälte

    Urban Runner bei Nacht

    Auch bei sorgfältiger Streckenplanung sind Unfälle oder kritische Situationen beim Laufen im Dunkeln nicht auszuschließen. Ideal ist, wenn du für den Fall der Fälle vorsorgst. Wir geben dir eine kleine Hilfestellung für dein persönliches Notfallkit.

    • Ein Smartphone in der Tasche (oder am Arm) mitzuführen, ist für Läufer grundsätzlich ratsam. Du kannst es zur Navigation benutzen, falls du dich verläufst oder bei einer Verletzung Hilfe herbeirufen.

    • Beim Joggen im Winter in einsamen Gegenden ist eine kompakt verpackte Rettungsfolie empfehlenswert. Darin kannst du dich einhüllen bis Hilfe eintrifft, falls du dir beispielsweise in einem einsamen Waldstück den Fuß verstauchst.

    • Lampen mit LEDs gehen bei schwacher Batterie manchmal ohne Vorwarnung aus. Dazu kommt, dass Batterien oder Akkus bei Kälte an Leistung verlieren. Damit du in einer einsamen Gegend nicht plötzlich im Dunkeln stehst, nimm eine Ersatzbatterie mit.

    • Der Worst Case ist der Komplettausfall deiner Stirnlampe in einer stockdunklen Umgebung. Läufst du in einsamen Gegenden, ist eine zweite Lampe als Back-up Pflicht. Diese darf als Notlampe auch kleiner ausfallen und muss keine Kopflampe sein.

    • Insbesondere für Frauen ist bei einsamen Strecken ein Mittel zur Selbstverteidigung empfehlenswert – beispielsweise ein CS-Gas-Spray

    Weniger lesen